Unser Schulsanitätsdienst (SSD)

Der Schulsanitätsdienst 2014
SSD

An unserer Schule gibt es einen sehr aktiven Schulsanitätsdienst. In Zusammenarbeit mit der Johanniter-Unfallhilfe haben die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen die Möglichkeit, einen mindestens 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurs mit abschließender Prüfung abzulegen und somit als Ersthelferinnen/Ersthelfer tätig zu werden. Wer die Schule mit dieser Ausbildung zum Beispiel nach der zehnten Klasse verlässt, darf sich freuen, dass der Kurs zum Erwerben des Führerscheins anerkannt wird. Im Rahmen der Johanniter-Unfallhilfe, die nebenbei den Sanitätsdienst betreut, werden auch vertiefende Kurse und Schulungen angeboten. Eine für den Sanitätsbereich zertifizierte Person/Lehrkraft (die/der Sanitätsbeauftragte) ist für die Ersthelfergruppe als Betreuung und als eine der Ansprechpersonen im Schulalltag vorrangig zuständig.

Durch einen Vertrag zwischen den Institutionen wurde bereits im Sommer 2009 die damals als Pilotprojekt gestartete Zusammenarbeit gefestigt. Zusätzlich unterstützte die Gemeinde beim Ausbau des Sanitätsraumes und bei der sächlichen Ausstattung.

Neben dem fachlichen Wissen für eine spontane Erstversorgung sollte man auch soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein
und Zuverlässigkeit aufweisen können. Mit einem wöchentlichen Dienstplan ist die sanitätsdienstliche Bereitschaft gegeben, doch auch bei schulischen  Veranstaltungen ist das SSD-Team immer vor Ort.

Inzwischen sind viele zu Ersthelfern ausgebildete Schülerinnen und Schüler an unserer Schule, was uns sehr freut, dennoch ist es notwendig, auch jedes Jahr wieder das Interesse neuer Schüler zu einer Aufgabe zu wecken. Auch wenn das Ersthelferteam primär die Aufgabe hat, sich um Verletzte und Erkrankte zu kümmern, bis zum Beispiel der Rettungsdienst eintrifft und/oder Kinder von ihren Eltern abgeholt werden, ist der Dienst, der überwiegend in den Pausen abgeleistet wird, manchmal anstrengend und erfordert viel Einfühlungsvermögen. Dabei darf nicht vergessen werden Einsatzprotokolle zu schreiben, in denen die getroffene Erstversorgung verzeichnet wird. Wichtig ist auch zu wissen, wann man den Rettungsdienst und/oder die Eltern zu kontaktieren hat. Meist stehen uns auch die Erwachsenen in der Schule mit Rat und Tat zur Seite, jedoch sollte man gegebene Situationen (vorerst) selbst lösen können. Natürlich sollte dies immer von angemessener Kommunikation, Disziplin, Sachverständnis und vertrauensvoller Zusammenarbeit begleitet werden.

Patrizia Wickert

Letzte Änderung: 02.05.2018
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